Der Weg zum Kajak,

fing wohl ca. 1966 an. Wir machten damals in Frontignan Plage Urlaub. Mein kleiner Bruder und ich paddelten in einem kleinen Schlauchboot auf dem Meer. Trotz der Warnungen unserer Eltern waren wir irgendwann zu weit vom Strand entfernt und schafften es nicht mehr gegen die Strömung zurückzupaddeln - nicht gerade ein angenehmes Gefühl ... Zum Glück nahte aber nach kurzer Zeit ein beherzter Franzose der uns Richtung Strand zog, allerdings nicht wie wir versuchten, gegen die Strömung, sondern mit ihr, und damit ein ganzes Stück von unserem Strandplatz entfernt. Wir waren heilfroh, auch wenn wir jetzt einiges zu laufen hatten. Unsere Mutter meinte später sie hätte uns im Auge gehabt, wollte aber mit der Hilfe noch etwas warten, damit wir ihre Warnungen besser verständen ...

Später hatten wir ein stabiles Schlauchbboot mit dem wir in der Flensburger Förde ruderten (nicht paddeln!). Es lies sich zusätzlich mit einem kleinen Segel bestücken und wir drangen damit bis zu den Ochseninseln vor. Diese Boot nahmen wir 1968 sogar mit zu unserem ersten Griechenlandurlaub. Davon abgesehen das mit dem Urlaub auf der Insel Thassos der Samen zu meiner nie enden wollenden Leidenschaft für Griechenland gelegt wurde, waren wir auch dort begeistert mit dem Boot unterwegs. Am Ende verkauften wir es an ein paar Studenten die sich dort damals vor dem Militärregime versteckt hielten und sich mit dem Boot bessere Möglichkeiten zum Fischen versprachen. Unvergesslich auch eine Nacht als ich beim Fangen von Tintenfischen dabei sein durfte. Taucherbrille, Schnorchel, Flossen, Harpune und eine starke Taschenlampe waren das Werkzeug und eben das erworbene Boot.

Neben der Ardeche gab es nur noch einmal eine größere Aktion. Mit den Pfadfindern bauten wir 2 Canadier und befuhren damit für ein paar Tage die Lauter und den Glan bis zur Nahe. Mehrere Tage waren wir so mit Zelt und Kocher unterwegs.

Dann gab es eine lange Pause, und erst ende der 80ziger wollte ich wieder aufs Wasser. Mit 2 Wanderkajaks machten meine Frau und ich pfälzer Kleinflüsse unsicher. Das gefiehl uns so gut, das wir später auf einen großen Canadier umstiegen um auch unsere Kinder mitnehmen zu konnten.

Und erst jetzt ging der Weg langsam Richtung (See-)Kajak.

Da unser Kids auch mit längeren Anreisen kein Problem hatten, nahm ich zu unserem zweiten Urlaub in Griechenland 2007 ein aufblasbares Kajak mit. Ich war begeistert! Im nächsten Jahr waren es schon 2 Kajaks mit denen wir in Griechenland sogar einige Tagestouren unternahmen. Allerdings konnte ich die Kinder damit nicht so richtig begeistern. 2009 überlegte ich mir sie vielleicht mit Wildwasser locken zu können, was auch klappte, aber damit wendeten sich die Kinder vollends vom Seekajak ab. Meine Tochter ist seitdem mindestens einmal jährlich in den Alpen unterwegs und hatte es auch bald geschafft vom Assistenten zum Kajaklehrer aufzusteigen. Aber vor allem ich war jetzt vom paddeln auf dem Meer angefixt. Nach langem, sehr langem stöbern im Netz der Netze kaufte ich mir mein erstes Seekajak, aus Kunststoff, weil ich damit keine Preise gewinnen wollte, sondern wie mit der Enduro bei den Motorrädern, ein möglichst breites Einsatzsektrum abdecken wollte.

Seit 2012 nenne ich noch ein leichtes, faltbares Seekajak mein eigen und nutze es gerne wenn ich im Flieger unterwegs bin. Z.B. Thailand, oder eben auch Griechenland.

Alles weiter könnt ihr euch nun unter den folgenden Links ansehen, viel Spaß dabei!

 

 

 

2017 Februar - von Koh Kood nach Koh Chang (Thailand)

Dieses mal waren wir nicht nur mit den Kajaks unterwegs, sondern mieteten uns Roller um auch das Inselinnere zu erkunden.

2016 April - von Athen nach Milos (Griechenland)

Für mich etwas ganz besonderes, vom Festland aus über diverse Inseln paddelnd  in die Ägäis vorzustossen. Allein hätte ich mich das (noch) nicht getraut ...

2015 Februar - von Koh Kood nach Koh Chang (Thailand)

Zum ersten mal mit meiner Frau wieder allein (ohne Kinder) unterwegs. Den maritimen Nationalpark Koh Chang vom äusseren Ende erpaddelt.

 

2014 Oktober - Arbeiten auf Milos (Griechenland)

Ausspannen von der Arbeit - Arbeiten in Griechenland

Klingt vielleicht nicht ganz sinnig, aber so war es ...

2014 Januar - Koh Chang und Pattaya (Thailand)

Nein, es folgt hier keine Beschreibung von wilden Nächten in Pattaya, aber als letzte Station vor dem Rückflug nach Hause macht sich die Stadt ganz gut. Die Preise sind mehr als in Ordnung und der Flughafen ist zu jeder Uhrzeit bequem mit dem Taxi zu erreichen.

Davon abgesehen erreicht man den Ort auch einfachst von Koh Chang aus, wo ich diesmal mit einem Freund zum paddeln war.

2013 Oktober - Inseln bei Zadar (Kroatien)

Aus der Not geboren, es ist zu spät um zu vernünftigen Preisen nach Griechenland zu kommen, erkunden wir die Inseln um Zadar herum.

2013 Januar - Koh Chang Nationalpark (Thailand)

Allein im Koh Chang Nationalpark unterwegs - ein Inseltraum.

2012 September - Sithonia (Griechenland)

Eine meiner schönsten Touren. Griechenland in der Nachsaison nach einer Woche Regen so grün wie nie ...

2012 Januar - Koh Chang Nationalpark (Thailand)

Mein letzter Besuch Thailands liegt 18 Jahre zurück. Koh Chang hatte wir damals nicht besucht, unter anderem wegen der dort noch verbreiteten Malaria. Heute sieht es besser aus, und die Erkundung dieses maritimen Nationalparks mit dem Seekajak war traumhaft.

2011 Juni - Soca (Slovenien)

Mein zweiter und bisher letzter Versuch im Wildwasser zurecht zu kommen, leider. Wäre toll wenn ich es bis WW 2-3 geschafft hätte ...

 

2010 Mai - Milos (Griechenland)

Seekajaken lernen mal (wo)anders ...

Ich entdecke eine alte Liebe wieder und seekajaken wird mein Thema.

 

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