Stella Alpina 2004
oder Schotter satt :-)
AM ANFANG WAR DER REGEN
und zwar nicht nur hier in deutschen Landen,
nein es sollte das vorherrschende Wetter für weite Teile Europas sein.
Regen heute,
Regen morgen,
Regen die nächsten Tage,
und auch der Trend der darauffolgenden Tage zeigte nichts anderes ...
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WEICHEI ?
Tja, entweder ich bin es schon längst geworden, ohne es bemerkt zu haben,
oder ...
Aber mal ehrlich, wer hat schon Lust bei dieser Wetterprognose
5-6 Tage mit dem Motorrad
in den Alpen unterwegs zu sein?
ICH nicht! Pfui Teufel!
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WARMDUSCHER ?
Nach einigem Gefrotzel in einem mir bekannten Forum,
war ich irgendwann an einem Punkt angelangt,
an dem ich nicht mehr zurück konnte ...
Nichts half mehr.
ALSO Regenklamotten angezogen und los gings.
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IRON MAN ;-)
Es regnete also.
Eigentlich regnete es den ganzen Tag,
von kleinen Unterbrechungen mal abgesehen.
Das mir nicht nach unter dem Helm trällern zumute war
versteht sich von selbst.
Genausowenig hatte ich die Muße ausgiebig zu pausieren.
Kein Wunder also, das ich zeitig an meinem Etappenziel,
dem französischen Ort Pontarlier ankam.
Und weils gerade mal trocken war - fuhr ich noch rüber in die Schweiz,
ein paar Freunde überraschen ...
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SONNE
am nächsten Morgen? Das kann nicht sein!
Nein da hinten sieht es verdammt dunkel aus.
Also bleibt, auch wegen der Temperaturen,
erst einmal der Regenkombi als äußerste Schicht bestehen.
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KEINE FRAGE!
Das Wetter wird besser.
Nachdem wir Genf hinter uns gelassen haben,
scheint nur noch die Sonne, wow.
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DER ERSTE SCHOTTER
Gestern abend wurde auf der Karte
noch der Col Cormet d'Areches entdeckt.
Er verspricht nicht nur Schotter,
sondern er hält auch schöne Aussichten bereit.
Da wir jedoch abends in Bardonecchia ankommen wollen
gehts ohne große Pausen weiter.
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WO SEIHT IHR? 1.Teil
Tja, ich fahr htitle ne titlee Mühle ...
Und plötzlich mitten in einer Stadt, will sie nicht mehr.
Der Kollege neben mir, an der Ampel, gast los und läßt mich stehen ...
Ich schiebe das Gespann erst mal um die Ecke und rauche eine.
Keiner kommt.
Ich schiebe das Gespann in den Schatten,
und fange an das Werkzeug auszuräumen.
Keiner kommt.
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Nachdem dann noch ein schaulustiger Taxifahrer
mit der vollen Breitseite seines nagelneuen Vans
einen Felsbroken zur Seite geschoben hat,
dauert es nicht mehr lange,
bis ich eine gebrochene Batterieklemme als Fehlerursache entdeckt habe.
Aber von meiner Truppe kommt immer noch keiner.
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ALLEIN
fahre ich weiter.
Auf dem Col du Mont Cenis wird es schon unangenehm kühl,
aber ein paar Meter abwärts kommt dann das erste mal südländischer Flair auf.
Warme Luft gepaart mit dem typischen Geruch des Nadelwaldes.
Da der "Rest" der Truppe vor mir sein muß,
nehme ich auf den letzten Metern die Autobahn.
Das Zelt würde ich doch noch ganz gerne im hellen aufbauen.
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WO SEIHT IHR? 2.Teil
Niemand ist da.
Auch ansonsten ist der Platz verdammt leer.
Haben wir uns im Datum vertan?
Als das Zelt steht, treffen dann aber doch noch die anderen ein.
...
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UNÜBERWINDBARER SCHNEE
empfängt uns bei der obligatorischen Fahrt auf den Sommeiller
am nächsten Morgen.
Um so besser kommt dafür aber die Tour zum Jafferau.
Wenngleich mich der Ergeiz,
mit dem Gespann nicht immer der Letzte sein zu wollen,
wieder eine Speiche am Beiwagenrad kostet.
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GEGENÜBER
des Jafferau zeigt sich uns immer wieder der Assietta Kamm.
So als netten Tagesabschluß könnte man doch ...
In Susa decken wir uns für das Wochenende ein.
Stören tut das Gewicht kaum, schließlich weiß ja auch jeder
das ich mich über zusätzlichen Ballast eher freue.
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WIE ERWARTET
ist es um diese Tageszeit, später Nachmittag,
hier oben eher leer.
Wir legen noch eine Brotzeit ein
und genießen dann die Schotterautobahn ...
bis zum Abstieg.
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SKIURLAUB ?
Könnte es sein das du die GPS-Daten von jemandem hast,
der hier seinen Skiurlaub verbracht hat?
Naja, so unrecht scheinen sie nicht zu haben,
wenn ich mir die vor uns liegende Steilabfahrt so betrachte.
Ich würde mal sagen: Schwarze Piste!
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NO PROBLEMS
Es geht dann doch einfacher als nach dem ersten Blick gedacht.
Und abends, wieder am Zeltplatz angekommen,
waren wir uns einig einen fantastischen Tag erlebt zu haben.
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GIPFELSTURM
in Massen, ist nicht unsere Sache.
Deswegen packen wir lieber unsere Siebensachen
und machen uns auf den Weg.
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SCHMETTERLINGE
Mich verschlägt es zum Col de Parpaillon.
Letztens im November hinderte mich reinstes Weiß an der Durchfahrt ....
Diesmal passte die Jahreszeit besser
und ich war froh abends mal wieder an meinem Lieblingsplätzchen
in der Haute-Provence Unterschlupf zu bekommen und mir eine Dusche zu gönnen.
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ZURÜCK
mußte aber auch ich nun wieder.
Auf kleinsten Sträßchen bewegte ich mich auf Grenoble zu
und genoß die bizarre Landschaft.
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GROßSTÄDTE ?
Nee, die sind zum Umfahren da.
Ich brauchte Stunden und hätte mir nicht träumen lassen
auch in dieser Nähe zur Stadt (15-20km) noch fast leere Straßen anzutreffen.
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SONNE AD
War ja irgendwie klar, daß das gute Wetter nicht überall sein konnte.
Und je näher ich der Heimat kam, desto feuchter wurde es ...
Aber so leicht lassen sich diese Tage nicht aus dem Gedächtnis schwämmen.
Und nächstes mal bin ich bestimmt wieder mutiger, bei der Entscheidungsfindung!
Von wegen Weichei, Warmduscher und so ;-)
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